Erfolg bei African Drone Forum

Phoenix-Wings gewinnt Wettbewerb für Transport-Drohnen in Afrika!

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Phoenix-Wings, ein junges Unternehmen mit Sitz bei München wurde am Dienstag, den 5. Mai, zum Gewinner der „Lake Kivu Challenge“ gekürt. Die „Lake Kivu Challenge“ war ein internationaler Wettbewerb für Transport-Drohnen, der im Februar 2020 in Ruanda, Ostafrika, stattfand. Mit der selbstentwickelten Senkrechtstarter-Drohne „Manta Ray“ erflog das Team den Sieg im Teilwettbewerb „Proben-Transport“ und lieferte sich einen harten Kampf im Teilwettbewerb „Notfall-Belieferung“. Zusätzlich gewann das Team den Sonderpreis für Innovation. Phoenix-Wings nutzt die gewonnenen Erfahrungen nun, um mit Partnern weltweit an medizinischen und weiteren Anwendungen zu arbeiten, unter Anderem der Versorgung von Inseln in Krisen wie der aktuellen Corona-Pandemie.

Geschäftsführer Jian Wang freut sich über die Meldung: „Als einzige Firma, die in zwei Teilwettbewerben qualifiziert war und mit der bei Weitem größten Drohne des Wettbewerbs, sind wir besonders stolz auf dieses exzellente Ergebnis.“

Die „Lake Kivu Challenge“ wurde als Teil des „African Drone Forum“ veranstaltet, einer internationalen Konferenz zur zivilen Nutzung von Drohnen auf dem afrikanischen Kontinent. Neben der Teilnahme am Wettbewerb präsentierte Phoenix-Wings hier seine Technologie und Vision einem breiten Publikum, darunter auch dem Präsidenten von Ruanda.

Der Wettbewerb, durchgeführt unter der Leitung der Weltbank, startete bereits Anfang 2019 mit dem Aufruf Konzepte zum Drohnen-Transport medizinischer Güter einzureichen. Ziel des Transports war eine 20 Kilometer entfernt gelegene Insel im Kivu-See. Über 100 Bewerbungen mit Dokumenten zum technischen Ansatz, Sicherheitskonzept und Einsatzplanung gingen ein. 10 Teams wurden nach weiteren Prüfungen nach Ruanda eingeladen.

Als klar war, dass Phoenix-Wings zu den Teilnehmern zählt, bereiteten die Mitarbeiter den „Manta Ray“ auf den Einsatz vor, ein elektrisch betriebenes und für Transportaufgaben optimiertes, senkrecht startendes (VTOL) Flugzeug. Herausragend sind das große Nutzlastvolumen von 30 Litern, das mit bis zu 10 Kilogramm beladen werden kann, und die Reichweite von bis zu 120 Kilometer.

In Ruanda angekommen, wurde als erster Schritt das Equipment aller Teilnehmer von unabhängigen Experten geprüft, um zu gewährleisten, dass alle Vorschriften und Prozeduren für sicheres Fliegen außerhalb der Sichtweite (BVLOS) eingehalten wurden. Gut vorbereitet erhielt Phoenix-Wings als erstes Team die Starterlaubnis.

Im folgenden Wettbewerb zeigte der „Manta Ray“ seine Stärken im Nutzlastvolumen und -gewicht und transportierte die höchste im Wettbewerb geflogene Nutzlast. Auch die technischen Eigenschaften des Systems, das einzige im Wettbewerb mit vollständig selbst entwickelter Software, beeindruckte die Punktrichter und Zuschauer mit fehlerlosen, vollautomatischen Missionen und einfacher Handhabung. „Unsere Technologie hat eine ausgezeichnete Performance gezeigt und wird jetzt für weitere Anwendungen optimiert“ kommentiert Philipp Niermeyer, Leiter der Flugregelung. Sogar als ein unerwarteter Regenschauer aufzog, landete das Flugzeug sicher.

Das jetzt veröffentlichte Resultat unterstreicht die positiven Rückmeldungen vor Ort in Ruanda, dass das Phoenix-Wings System besonders innovativ und gut für kritische Transport-Missionen geeignet sei. Auf dieser Bestätigung aufbauend, arbeitet Phoenix-Wings an der Verbesserung des Systems und diskutiert Anwendungen mit verschiedenen Partnern weltweit. Zum Beispiel werden in der aktuellen Corona-Pandemie bereits Konzepte zur Versorgung entfernter Inseln in Deutschland angedacht.

Über Phoenix-Wings:

Phoenix-Wings ist ein junges, deutsches Unternehmen mit dem Ziel, Flotten hochautomatisierter, unbemannter Flugzeuge für Transportaufgaben einzusetzen. Die eigens entwickelten Drohnen vereinen die Vorteile von schwebenden Quadrocoptern mit denen klassischer Flugzeuge. Mit Partnern weltweit wird an der Realisierung von Transportsystemen entsprechend lokaler Bedürfnisse und Begebenheiten gearbeitet. Phoenix-Wings liefert sowohl Komplettlösungen als auch Entwicklungen im Auftrag und Beratung.

Unterstützt wird Phoenix-Wings durch den Mutterkonzern SF-Express, sowie das Umfeld im Raum München, einem europäischen Zentrum für innovative Luftfahrt-Technologie. Das erfahrene Team entwickelt Systeme und Lösungen im gesamten Spektrum von Design, Entwicklung, Serienfertigung, Test und Einsatz der Drohnensysteme. Alle technologischen Kernbereiche werden selbst bearbeitet, was zu hoher Leistungsfähigkeit und schneller Anpassbarkeit der Systeme führt.

Die hocheffiziente Drohne „Manta Ray“, die die „Lake Kivu Challenge“ gewann, ist ein elektrisches, senkrecht startendes Fluggerät mit hoher Nutzlast bei großem Transportvolumen. Gesteuert von der hauseigenen Software erreicht sie überragende Leistung bei hohem Automatisierungsgrad.

Kontakt

www.phoenix-wings.de

info@phoenix-wings.de

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